“Die Wahrheit ist relativ. Suchen Sie sich eine aus.”
(Sebastian Stark, Staatsanwalt in der US-Krimiserie “Shark”)
Ulrich Gathmann (Foto) ist seit 2001 Geschäftsführer der Nordwest-Zeitung. Am 10. Juni 2009 nahm er in dieser Funktion an der Podiumsdiskussion “Bürgermedien und kommerzieller lokaler Rundfunk” teil, zu der die SPD-Ratsfraktion in Oldenburg eingeladen hatte und welche vom Lokalsender Oeins übertragen wurde. Hintergrund sind Änderungen des Niedersächsischen Mediengesetzes und der dann mögliche Start von NWZ-TV, dem Fernsehangebot der Nordwest-Zeitung.
Ich denke, daß ein neuer, privater lokaler Fernsehsender an sich kein Problem für die hiesige Medienlandschaft darstellt, abgesehen davon, daß ein Mehr an Fernsehen nicht zwangsläufig klüger macht. Die allgemeine Unruhe, die man in der Podiumsdiskussion, aber auch speziell beim NWZ-Eigner Reinhard Köser und anderen Teilnehmern wahrnehmen konnte, entsteht meiner Meinung nach daraus, wer diesen Sender veranstalten wird. Stellen wir uns nur einmal die umgekehrte Situation vor: Neben einem etablierten NWZ-TV würde man planen, einen weiteren lokalen Rundfunksender, Oeins, zu errichten. Ein Stich ins NWZWespen-Nest! Großalarm in der Peterstraße! Und wie man dort mit Konkurrenz umgeht, wissen die Oldenburger Allgemeine, die Posaune und vor allem der Hunte-Report nur zu genau.
Ich finde, in dieser Sendung sieht man deutlich, wie Herr Gathmann sich die Dinge gerade so zurecht legt, wie es ihm gefällt. Die folgenden Beispiele habe ich dazu einmal aufgeschrieben und kommentiert. Rückblickend betrachtet war diese Podiumsdiskussion auch die Geburtsstunde von medienfloh.de als Meta-Medium – und damit auch vom www.newzblog.de, der ab dem 23. Mai diese Aufgabe übernimmt.
A.) Gesellschaftliche Relevanz vs. Wettbewerb
Es geht hier auch um den Erhalt der Tageszeitungen. Das wird oft vergessen in dieser ganzen Diskussion: Die “mächtige” lokale Tageszeitung. (…) Wir haben ständig Fusionen in Deutschland, wo Tageszeitungen in Not kommen, die mächtige Tageszeitung auf einmal feststellt: sie hat kein Geld mehr, sie muß fusionieren oder sie muß sich aufkaufen lassen. Wir brauchen eine Entfaltungsmöglichkeit in den neuen Medien. Das ist für die weitere Entwicklung unserer Häuser entscheidend. (…) Aber ich seh das hat auch eine gesellschaftliche Relevanz. Zeitungen, Tageszeitungen haben eine irrsinnige gesellschaftliche Relevanz. Und es ist auch eine gesellschaftliche Aufgabe, sicherzustellen, daß Zeitungen die Chance haben, weiter sich zu entfalten und weiter auch ihr Geschäft zu betreiben. Und es darf nicht Aufgabe der Politik sein, Zeitungen auf das Printgeschäft festzunageln und zuzusehen, wie diese langsam immer weiter ausbluten immer weiter immer weniger werden. Insofern rede ich einer Liberalisierung das Wort. Ich mache mich stark für den Erhalt den Fortbestand des Bürgerrundfunks, aber ich rede hier auch ganz klar von einer gesellschaftlichen Aufgabe, die hier da heißt: Laßt die Zeitungen stark bleiben, guckt euch an was in Amerika passiert, wo das alles den Bach runter geht da, wo die Leute überhaupt nicht mehr informiert sind, wo keiner mehr eine Ahnung hat, was überhaupt los ist in der Welt. Das hängt damit zusammen, daß keiner mehr Zeitung ließt. Dazu darf es in Deutschland nicht kommen. Und da meine ich, da brauchen wir auch die Chance, Fernsehen zu machen.
(Ulrich Gathmann, NWZ-Geschäftsführer am 10. Juni 2009)
A1. Manipulationsversuch
Erkennen Sie den Manipulationsversuch von Herrn Gathmann? Seine Redetechnik nennt sich Schwarzweißmalerei und funktioniert nach dem Muster: “Entweder A oder B & nicht A, also B”. Er möchte damit den Eindruck einer logischen Argumentation erwecken, die es aber nicht ist. Abgesehen davon, daß hier unterschwellig offener Anti-Amerikanismus mitschwingt, behauptet er freimütig, die Märkte in Deutschland und den USA seien vergleichbar. Sie sind es nicht! Und mit höchster Ironie hat dieses der Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger, deren Mitglied die NWZ ist, in einer Studie festgestellt: “Die Entwicklung am deutschen Zeitungsmarkt ist in keiner Weise vergleichbar mit der schwierigen Situation der US-amerikanischen Zeitungen.” (BDZV-Meldung vom 10. Mai 2010)
Bei so viel Unkenntnis über den amerikanischen Zeitungsmarkt wäre er womöglich ebenso verloren in der Neuen Welt wie einst Mozart in Amerika (Die Mozart-Lüge). Und irgendwie erinnert mich das Schema auch an die Drohkulisse mit den Massenvernichtungswaffen im Irak, die man bis heute aber nicht gefunden hat. Immerhin DIE Rechtfertigung für den Angriffskrieg!
A2. Betonung der gesellschaftlichen Relevanz
Hierzu möchte ich an diejenigen Geldinstitute erinnern, die sich landauf landab als “systemrelevant”, als “too big to fail” deklarierten. Im Prinzip ist alles systemrelevant was uns umgibt. Denn: Steht ein Subsystem nicht mehr im Austausch mit anderen Subsystemen, so gilt es als abgetrennt und verödet. Die Existenz dessen, was uns umgibt, beinhaltet also schon einen Beweis für die Systemrelevanz in sich. Welcher Körperteil von uns dürfte hier nicht von sich behaupten, er sei systemrelevant? (Diskriminieren Sie jetzt nicht den Blinddarm, der hat eine mächtige Lobby!!!)
“Wenn es Unternehmen gibt, die so groß sind, dass man sie nicht pleite gehen lassen darf, dann ist das ein grundsätzlicher Fremdkörper in der Marktwirtschaft.”
(Dr. Harald Schumann, Autor und Journalist)
Wer also gesellschaftliche und Systemrelevanz für sich reklamiert, der will von Wettbewerb nichts wissen und unterwirft sich gedanklich der Vergemeinschaftung und gesellschaftlichen Kontrolle. Das kann nicht im Sinne eines Zeitungsverlages sein. Wer aber gleichzeitig Liberalisierung in bester neoliberalistischer Manier fordert und dann noch die Politik für die “gesellschaftlichen Aufgaben” in die Pflicht nimmt, widerspricht der sich nicht schon selbst? Immerhin hatte der Gesetzgeber sich seinerzeit etwas dabei gedacht, Presse und Rundfunk zu trennen. Aber darüber spricht ja heute keiner mehr.
A3. Wettbewerb?
Und sogar auf dem Feld des Wettbewerbs akzeptiert die NWZ die Spielregeln nicht, wie ein schweres Bußgeldverfahren wegen Verstoßes gegen das “Wirtschaftsgrundgesetz” (Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen) durchblicken läßt:
“Gegen die Nordwest-Mediengruppe verhängte das Bundeskartellamt wegen Verstoßes gegen das Vollzugsverbot eine Geldbuße i. H. v. 2,5 Mio. Euro und i. H. v. 200 000 Euro gegen den ehemaligen Verleger der „Nordwest- Zeitung“ und den Geschäftsführer.”
(Quelle: Bericht des Bundeskartellamtes an den Deutschen Bundestag über seine Tätigkeit in den Jahren 2007/2008)
Ich finde, einerseits von sich als gesellschaftlich “irrsinnig relevant” zu sprechen, die Politik zu Gesetzesänderungen zu drängen, die die Meinungsvielfalt beschneiden, und andererseits freien Wettbewerb zu fordern, dessen Spielregeln nicht einmal eingehalten werden, das ist in meinen Augen ein so widersprüchliches Verhalten, das ich mir a) nur mit bewußter Täuschung oder b) mit kognitiver Dissonanz erklären kann. Ich behaupte hier nichts, außer daß ich hier vor einem Rätsel stehe.
Apropos Wettbewerb: Das Bild, das Herr Gathmann auch hier zeichnet (“ständig Fusionen in Deutschland”!), kann nicht ganz stimmen.
Jahr für Jahr haben die Eigentümer des Nordkuriers, drei Unternehmerfamilien aus dem Westen, mehr als drei Millionen Euro verdient, in dieser strukturschwachen Region. Die Manager eines Weltkonzerns wie Volkswagen würden fünf Prozent Gewinn feiern. Doch die Besitzer von Regionalzeitungen sind mehr gewohnt. Ihr Monopol hat den meisten Verlegern jahrelang Renditen von wenigstens zehn Prozent eingebracht.
Zeit-Online, “Deutschland entblättert” vom 30.11.2009
Es mag ja sein, daß es Verlage gibt, die ihren Betrieb aufgeben müssen, z.B. weil sie vom Wettbewerb be- und verdrängt wurden. Aber was hat das mit der NWZ zu tun? Der Manipulator Gathmann bedient sich hier der sog. Darstellungsfalle, indem er die Marktsituation nur für sich günstig darstellt. (Das Glas ist halb leer.) Wie der Zeit-Artikel zeigt, ist diese Darstellung aber nicht ganz richtig. (Das Glas ist halb voll.)
B.) Bewußtseinskontrollebildung vs. Meinungsbildung
Einen Kracher hat Herr Gathmann dann hier:
Zeitungen tragen einen ganz großen Teil zur politischen Bewußtseinsbildung der Bevölkerung bei.
(Ulrich Gathmann, NWZ-Geschäftsführer am 10. Juni 2009)
Erstaunlich und fast sogar erschreckend ist vor allem, daß Herr Gathmann offen und ohne Scham von “Bewußtseinsbildung” anstatt von Meinungsbildung spricht. Ist egal? Nein, der Unterschied ist enorm!
Bewußtsein schließt nicht alle Handlungsalternativen ein. Um sich aber eine Meinung bilden zu können, müssen Sie alle Alternativen kennen. Fragen Sie sich selbst einmal bei der nächsten Zeitungslektüre, was Ihnen nicht berichtet wird. Nehmen Sie dabei Ihre eigene Lebenserfahrung zur Hilfe. Was sagt Ihr Bauchgefühl? Was sagen die Menschen, die Sie persönlich kennen? Wie verstehen Sie die Abbildung ganz oben im Kopf dieser Webseite im Kontext von Herrn Gathmanns “Bewußtseinsbildung”?

Nijirah al-Sabah (Foto: US Government, public domain)
Man hat Ihnen berichtet, wie Irak im Sommer 1990 Kuwait überfallen hat. Erinnern Sie sich an die Krankenschwester, die von irakischen Soldaten berichtete, und dass diese Soldaten in kuwaitischen Krankenhäusern Säuglinge aus Brutkästen gerissen hätten? Nicht berichtet wurde hingegen, daß diese “Zeugin” Tochter des kuwaitischen Botschafters in den USA war. Dieser Fall ging als sog. Brutkastenlüge in die Geschichte ein, und der anschließende Zweite Golfkrieg kostete mehreren Tausend Menschen das Leben.
Gut, die Medien, auch in Deutschland, haben “nur” die Fakten und Hintergründe nicht recherchiert, die man ihnen geboten hat. Aber am Prinzip, durch Weglassen von Informationen Dritte zu einer bestimmten Handlung zu bringen, ändert das nichts.
Wissen Sie, welche Bodenschätze Somalia hat? Nein? Ach, berichtet niemand?! So, so! Hier mal eine Meldung aus 2008.
(Wenn Sie zu viel Zeit haben, können Sie ja mal das NWZ-Archiv ab dem 10. Oktober 1990 bzgl. der Brutkastenlüge durchstöbern. Gerade da, wo Qualitätsjournalismus seine demokratiesichernde Funktion hätte ausüben können, sich hätte legitimieren können, da hat er versagt.)
Die Bildsprache der NWZ während der drei, dann vier in Afghanistan getöteten Bundeswehrsoldaten passt dabei bestens ins Bild. Ok, das Militär ist ja ziemlich knauserig, was Bildmaterial von der Front angeht, und embedded journalists hat die NWZ nunmal nicht, aber das heißt nicht, daß man sich zum Werkzeug des Militärs machen darf und nur Schön-Wetter-Bilder vom Verteidigungsminister in Pose drucken soll!
(Ankündigung: Mein nächster Blog-Eintrag handelt von der “Kriegs-Kommunikation der NWZ”)
Das Internet ist dieses Medium wo man alles was man finden will auch findet. Wenn man etwas sucht, dann geht man im Internet auf ‘Suche’ und findet da was. Was das Internet aber nicht leisten kann ist, ein kontinuierliches Bild abzugeben der Entwicklung. Das Internet kann keine Orientierung bieten. Das Internet kann nicht helfen, bestimmte Sachverhalte einzuordnen. Das können nur Zeitungen.
(Ulrich Gathmann, NWZ-Geschäftsführer am 10. Juni 2009)
Sprach Herr Gathmann von NWZonline, als er meinte, das Internet könne keine Orientierung bieten?
Also, die NWZ hat für mich noch nie bestimmte Sachverhalte eingeordnet. Kann eine Tageszeitung, bei der ein Artikel nach Abzug von Werbung, überdimensionalen Fotos und sog. “Infoblöcken” nicht über eine DIN A5-Seite kommt, überhaupt etwas in einen nennenswerten Zusammenhang einordnen?
Herr Gathmann macht hier nichts geringeres, als der Bibel ihre universale Rolle streitig zu machen. Der kleine Mönch in Brechts “Leben des Galilei” würde in dem Fall sagen: “Wozu ist die Heilige Schrift noch gut, die alles erklärt und als notwendig begründet hat, den Schweiß, die Geduld, den Hunger, die Unterwerfung, und die jetzt voll von Irrtümern befunden wird?” (Ersetzen Sie mal spaßeshalber ‘Heilige Schrift’ durch ‘Zeitung’! Na? Dämmert´s?)
C.) Pressefreiheit vs. Informantenschutz
Es wird wohl immer eine Behauptung bleiben, NWZ-Redakteure würden das Büro ihres Chefredakteurs Rolf Seelheim hinter vorgehaltener Hand als “Rolfschanze” bezeichnen, um damit einen gewissen Führungsstil zu beschreiben oder einfach ihren Frust zu kompensieren.
Eine Zeitung, die das zumindest für einen Moment behauptet hatte, war die taz im Artikel “In 11 Schritten zum Meinungsmonopol“. Nur merkwürdigerweise verschwand diese Bezeichnung kurze Zeit später wieder aus dem Netz.
Wie uwe-brandhorst.de nahelegt, war da eine juristische Auseinandersetzung in Anmarsch mit der Forderung, die Behauptung “Chefbüro=Rolfschanze” solle als Tatsachenbehauptung bewiesen werden. Das hätte natürlich den NWZ-Mitarbeiter auffliegen lassen, der als Informant fungiert haben soll. (Wenn es denn überhaupt einen solchen gab…)
(Exkurs: Stellen Sie sich mal vor, die taz hätte irgendeinen armen Voluntär benannt! Was gilt heutzutage noch die Unschuldsvermutung? Wo Rauch ist, ist nämlich auch Feuer…)
Die Frage für die taz war also: Presserecht wahrnehmen oder Informanten schützen.
Der (Leih-?)Arbeitnehmer der NWZ hätte wohl seinen Job an den Nagel hängen können, und daran sieht man, daß im Zweifel Verträge und ähnliches nichts nützen, sondern nur das persönliche Wort, das dann auch eingehalten wird.
Filme zum Thema:
- Nothing but the Truth (2008) (Link) Passt hier wie die Faust aufs Auge.
- Network (1976) (Link) Medienkonzentration.
Herr Gathman ist Geschäftsführer, und als solcher vertritt er die NWZ gerichtlich und außergerichtlich, wenn im Handelsregister jetzt nichts ungewöhnliches steht. Insofern hat der Kaufmann im Medienbetrieb seine Dünnhäutigkeit einmal mehr unter Beweis gestellt. Der Pressefreiheit hat er jedenfalls einen Bärendienst erwiesen.
D.) weitere Beispiele einer gefährlichen Doppelmoral
Die folgenden zwei Punkte gehen zwar nicht auf das Konto von Herrn Gathmann, dürften ihm in der Art aber nicht ganz unbekannt sein, wie ich hier schon berichten konnte.
- Wie unverschämt andere Zeitungen mit Fremdmaterial manchmal umgehen, sieht man schön am Beispiel der BILD-Zeitung. Ein Fall hat es kürzlich in den BILDblog geschafft: Bild und Facebook-Bilder (bildblog.de)
- Pressefreiheit einzufordern, diese aber mit dem Urheberrecht einzuschränken, das versucht sogar der BDZV, deren Mitglied die NWZ ist, selbst. Dabei vergißt er aber, daß er sich damit genauso verhält wie z.B. Scientology: BDZV gegen irights.info, weil letztere den Entwurf der neuen Leistungsschutzrechte des BDZV veröffentlichten (heise.de)
Fazit:
Es steht nicht gut um die Meinungsfreiheit in Deutschland. Schwierigkeiten, in den “vermachteten lokalen Medienmarkt” einzusteigen, haben gerade in Oldenburg einige Unternehmen erlebt. Manche sind gescheitert. Die Wettbewerbsintensität bleibt suboptimal, d.h. zu Lasten der Verbraucher.
Auch Blogger sehen sich einer zunehmenden Verlagsmacht gegenüber gestellt. Für Blogger, die auf sich selbst gestellt ihre Meinung zum aktuellen Geschehen und den verschiedensten Themen veröffentlichen, werden die Verlage gerade mit ihrem geplanten “Leistungsschutzrecht” zu einer akuten Bedrohung. Verlage sind hoch organisiert, nicht nur regional, sondern ausgestattet mit Lobbyistenschnittchen bearbeiten sie Volksvertreter auf Länder-, Bundes- und Europaebene.
Für den einzelnen Blogger ergibt sich damit eine enorme “asymmetrische Bedrohungslage” durch die milliardenschwere Verlagsindustrie, welche nicht nur ihn, sondern auch die ganze westliche demokratische Meinungskultur untergräbt. Wenn der Trend anhält – und jetzt male ich schwarz-weiß – dann werden wir bald Zustände wie in der Stasi-DDR oder im Gestapo-Deutschland haben, wo man höchstens im Keller seine Meinung frei äußern konnte. Das kann doch niemand wollen!
Es ist an der Zeit, zum offenen Kampf überzugehen. Eigentlich sollte dazu der nwzwatchblog.de starten, aber irgendwie, so kam mir zu Ohren, verursacht der Name doch zu viel “Bauchschmerzen” in NWZ-Etagen. Hallo?! Das mit den “Bauchschmerzen” ist doch der Sinn eines Watchblogs! Es ist ja auch ein Meinungsergänzungs- und kein Schmerzmittel! “Bauchschmerzen” habe ich jetzt jedenfalls übersetzt mit: Lass es, oder du fängst dir eine Abmahnung oder gleich eine Klage ein, und die Kosten trägst du! Da ich den Blog hier aber als Hobby betreibe und keine Zeit mit einem am Ende für mich siegreichen Prozess verlieren will, habe ich den Hinweis als Ansporn genommen und noch einen schöneren Namen gefunden, wie ich jetzt finde.
Daher wird´s jetzt ein wenig englischer und szenetypischer im warez-style mit newz und stylz:
Am 23. Mai startet newzblog.de – Watchblog für Medien in Nordwest-Niedersachsen!
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Buchtipps für Gesprächsvorbereitung mit Herrn Gathmann:
- “Manipulationen – erkennen und abwehren”, Haufe Verlag 978-3-448-08248-7
- “Manipulationstechniken”, Haufe Verlag 978-3-448-09298-1
- “Schlagfertig – Die 100 besten Tipps”, Haufe Verlag 978-3-448-07985-2
DVD der Podiumsdiskussion “Zwischen Kommerz und Kommunikation – Bürgermedien und kommerzieller lokaler Rundfunk” vom 10.6.2009 erhältlich bei Oeins.
– werden als Spende behandelt, gehen in das Projekt ein oder werden gemeinnützigen Vereinen zugewendet.